Unternehmer und Weltverbesserer

Unternehmer und Weltverbesserer

Genossenversammlung im Zirkuszelt, schlanke Strukturen und gute Rendite im Unternehmen. Die Elektrizitätswerke Schönau EWS, ältester Ökostromanbieter in Deutschland, waren einmal eine Bürgerinitiative. Heute sind sie längst ein erfolgreiches mittelständisches Unternehmen. Lange war es ein Statement, von den Stromrebellen dem Schwarzwald seinen Strom zu beziehen. Spätestens seit Fukushima und der Atomwende der Regierungskoalition ist atomfreie Energiegewinnung […] mehr…
Liveblog von der Eurorettung

Liveblog von der Eurorettung

Eurorettung die Zweite in Karlsruhe. Vor fast einem Jahr musste das höchste deutsche Gericht schon einmal entscheiden, ob die Eurorettung gegen die Verfassung verstößt.. Was damals nur per einstweiliger Verfügung entschieden wurde, soll jetzt in aller Ruhe auseinanderklamüsert werden. Es ist morgen ein großer Tag in Karlsruhe – in vielerlei Hinsicht. 2 Tage Verhandlung, das […] mehr…
Master of Müsli

Master of Müsli

Willi Pfannenschwarz, Chef, Gesicht und Stimme von Seitenbacher-Müsli hat gern die Kontrolle. Als ich ihn für das Porträt im aktuellen Cicero traf, gab es erst harte Diskussionen mit dem Fotografen Oliver Rüther. Braucht es wirklich Fotos, wer hat dann die Rechte daran, landen die hinterher im Internet?, wollte Pfannenschwarz wissen. Am Ende gelang es Oliver […] mehr…

Sergeant Villafanes Geschichte

Heute vor zehn Jahren begann der Feldzug gegen den Irak. Ein Krieg, der angeblich dem Ziel diente, die Demokratie zu verbreiten und ein Land zu befreien. Es war ein Krieg, der von Anfang an auf offensichtliche Lügen und falschen Annahmen gegrüdnet war. Mich erinnert das an ein Interview wenige Tage nachdem die Offensive begonnen hatte. […] mehr…
Scharfes aus Pforzheim

Scharfes aus Pforzheim

Es ist eine klassische David gegen Goliath-Geschichte aus dem Mittelstand im Südwesten des Landes. Peter Nowak, ein ehemaliger Kantinenkoch ist angetreten seinen Kunden die Tränen in die Augen zu treiben – mit Chilisaucen. Dank einer cleveren Marketingstrategie und einem Produkt ohne Konservierungsstoffe, ist es ihm gelungen, sich neben den Tunken der Lebensmittelkonzerne in die Supermarktregale […] mehr…
Kommt die Einheitsgebühr?

Kommt die Einheitsgebühr?

Eigentlich klingt es ganz gerechet:  Jeder Haushalt zahlt 17,98 Euro für ARD. ZDF und die öffentlich-rechtlichen Hörfunkprogramme, egal ob oder wie viele Geräte zum Empfang vorhanden sind. Keine GEZ-Schnüffelei mehr, keine komplizierten Berechnungen. So soll ab nächstem Jahr die Rundfunk- und Fernsehgebühr erhoben werden. Dafür wird nach der neuen Regelung die Anzahl der Wohnungen wichtig […] mehr…

Müllers Verwandlung

Am Mittwoch schaut Europa mal wieder nach Karlsruhe. Dann nämlich entscheidet das Verfassungsgericht über den europäischen Rettungsschirm ESM. Mit dabei links außen auf der Richterbank ist dann auch Peter Müller, der ehemalige saarländische Ministerpräsident. Warum er auch nach sechs Monaten nicht so ganz im Amt angekommen ist, und warum es besser ist aktive Politiker nicht […] mehr…

Meine Interpretation des „Prantl-Gate“

Beim Bundesverfassungsgericht geht es manchmal zu wie bei Hofe. Eigentlich spricht das Gericht nur über seine Urteile. Aber man sitzt im überschaubaren Karlsruhe eng zusammen, und wer mehr wissen will über die Richter oder das Binnenverhältnis der Senate, der sollte ein gutes Verhältnis zu den Akteuren oder ihren Mitarbeitern pflegen. Das Gericht ist gute Presse […] mehr…

Chronik einer angekündigten Euro-Rettung

Fast zwölf Stunden verhandelte gestern das Bundesverfassungsgericht über die Eurorettung. Dabei wurde deutlich, dass auch Experten nicht abschätzen können, wie sich die eine oder andere Entscheidung der Richter zum ESM und dem Fiskalpakt auf das Schicksal der Gemeinschaftswährung auswirkt. Richter Vosskuhle brachte dafür das schöne Beispiel von der Atomkraft, deren Spätwirkungen auf künftige Generationen man […] mehr…

Ruppige Richter

Wer würde nicht gerne seine Beförderung einklagen? Beamte können das, Richter auch. Aber zumindest letztere tun es eher selten, weil es dem eigenen Ruf im Berufsstand schadet und weil es selten etwas bringt. Thomas Fischer, Richter im 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs, ist das offenbar egal. Seit über einem Jahr versucht er sich den Senatsvorsitz zu […] mehr…
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